Deutsch Kroner Heimatbrief
| Schriftleiter:
Dr. Hans-Georg Schmeling Oststraße 1, |
für den Teil "von Mensch zu Mensch" Maria Quintus Sterkrader Str.288, |
für "Geburtstage und Sterbedaten" Gerald Schmidt Ludwigsweg 10, |
letzte Änderung: 04.06.09
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Ein Mahnruf Alt-Rehse, d. 28.11.05 Meine lieben Heimatfreunde. Eigentlich seid Ihr es von mir gewöhnt, nachdenkliche, besinnliche oder erinnernde Geschichten aus unserer unvergessenen Heimat zu lesen. Doch heute kann, will, muß ich anders zu Euch reden. In letzter Zeit hatten sich Gerüchte um unseren „Deutsch Kroner Heimatbrief“ gehäuft, die nicht unwidersprochen bleiben dürfen. Da war – offensichtlich von einzelnen mißverstanden – vom Ende des bei immer noch vielen Heimatfreunden beliebten und an jedem Monatsanfang erwarteten Heimatbriefes die Rede. Das wird, solange es diesen Vorstand des „Heimatkreis Deutsch Krone e.V.“ geben wird und dank Eurer Mithilfe nicht geschehen. Er kommt, wie Ihr seht, im nahezu gleichen Gewand, in seiner vertrauten, heimatverbundenen Weise, doch nun vor allem für die Landsleute aus dem einstigen zweitgrößten preußischen Landkreis Deutsch Krone weiter zu Euch. Werdet, soweit Ihr es nicht schon seid, wieder unsere Leser. Im Vorfeld gab es allerhand Zank, Gerüchte, auch Verleumdungen, die es nicht einfach sein ließen, das beabsichtigte Vorhaben durchzusetzen. Gerüchtemacher, bekannte und weniger bekannte Maulhelden und Dummschwätzer, aber auch die eine oder andere böswillige Stimme waren – zumeist hintenherum und ohne offen aufzutreten – am Werk. Daß dabei einzelne Vertreter der Schneidemühler, kaum dazu autorisiert, immer wieder mal mit Behauptungen über vermeintlich hohe Schulden entweder selbst auftraten oder andere für sich agieren ließen, stimmt nachdenklich, angesichts einer langen, zumeist gedeihlichen Zusammenarbeit sogar traurig. Für solche Leute trifft zu, wenn es heißt:“ Eher verzeiht einer die Gemeinheiten, die er begangen, denn die Wohltaten, die er empfangen hat.“ Wer weiß, daß den ca 800 Abonnenten aus der Schneidemühler Leserschaft rund 1400 Bezieher aus dem Kreis Deutsch Krone gegenüberstanden und eine Weiterführung des bisherigen Briefes zu neuen erschwerenden Bedingungen so nicht mehr möglich war, der wird unsere Entscheidung, die wir uns nicht leicht gemacht haben, verstehen. Wir wollten aber die bei unseren Deutsch Kroner Heimatfreunden so beliebte und von unserem Heimatfreund Dr. Hans-Georg Schmeling ausgezeichnet bereitete Zeitschrift für unsere Landsleute erhalten. Da ist es kaum ein Wunder, daß einigen Leuten der vorgesehene Weg nicht in den Kram paßte. Wenn aber auch einzelne Schwätzer aus unseren Reihen immer wieder die Verleumdungen aufgriffen, anstatt sich mit ihrer ganzen Kraft für das Gelingen unseres Vorhabens einzusetzen, zu werben, daß möglichst viele Landsleute aus Landkreis und Stadt Deutsch Krone den neuen Heimatbrief beziehen, dann frage ich mich, ob unser Großer König Friedrich, der „Alte Fritz“, wirklich Recht gehabt hatte, als er meinte, seine Pommern hätten einen geraden und biederen Sinn. Bieder heißt ja auch – rechtschaffen. Doch mit geradem Sinn und Rechtschaffenheit haben diese Schwätzereien und Gerüchtekochereien nichts gemein. Sie wollten nur stören, verleumden!
Und das mußte ich Euch gleich zu
Beginn des Neuen Jahres auch einmal sagen. Euer Dr. Wolfgang Köpp.
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